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Algorithmen bestimmen den Feed, aber Print schafft Vertrauen: Für Sophie Grützner-Hajek ist das haptische Magazin gerade für die Gen Z ein unverzichtbarer Anker. Im Interview erklärt die InStyle-Chefredakteurin, wie Social Media die Modewelt demokratisiert hat und warum echte Expertise jede KI schlägt.
Herausragende Filme brauchen mehr als nur eine gute Idee. Die prämierte RTLzwei-Produktion „Hass – Hetze – Hoffnung“ zeigt: Qualitätsformate wachsen durch frühe Förderung und den richtigen Raum für Austausch. Wie aus dem Doku Lab heraus preisgekrönte Formate entstehen und welche Rolle gezielte Vernetzung dabei spielt.
Die Zeit des bloßen Ausprobierens ist vorbei. Beim KI-Camp Vol. 3 zeigt sich: Redaktionen und TV-Studios suchen nach echten, arbeitserleichternden Werkzeugen. Wie bauen RAG-Systeme und „Liquid Content“ klassische Workflows um? Fünf praxisnahe Key Learnings über den Wandel der Medienbranche, das Ende der Spielereien und warum der Mensch unersetzlich bleibt.
Während einfache Suchanfragen kaum Energie benötigen, verschlingen Prompts bei ChatGPT und Co. Unmengen an Strom und Kühlwasser. Ist der KI-Hype eine ökologische Katastrophe? Ein genauer Blick auf den Fußabdruck der Algorithmen und 5 praktische Hacks für „Eco-friendly Prompting“ im Redaktionsalltag.
Nach ereignisreichen Jahren mit dem Siegeszug von Social-Media-Marketing, dem Aufkommen generativer KI zur Content-Erstellung und dem Dauerthema Nachhaltigkeit hat sich das Blatt gewendet: 2025 erleben wir das Comeback altbewährter Kompetenzen wie Kreativität, Transparenz und langfristige Markenbildung. Warum?
Gerade bei der jüngeren Generation Z stoßen klassische Nachrichten und News-Formate auf geringes Interesse. Das lässt sich weltweit zu beobachten. Neben Angeboten, die sich gezielt vom binären Stil der großer Medienkonzerne abgrenzen, sind radikales Zuhören und der Fokus auf Empathie der Schlüssel zum Erfolg.
Corona-Krise, Klimakrise, Wirtschaftskrise: Aus den einzelnen Krisen der vergangenen Jahre entwickelt sich ein Modus der Dauerkrise, der zu Verunsicherung und zu Veränderungen im Konsum-, Freizeit- und Mediennutzungsverhalten führt. Medienunternehmen spüren dies etwa durch sinkende Zahlungsbereitschaft oder sich verändernde Interessenschwerpunkte.
Im autonom fahrenden Auto sitzen und gleichzeitig In-Car-Bewegtbildanwendungen nutzen? Diese Vision ist Vergangenheit und Zukunft zugleich. In der Gegenwart eröffnet sich mit dem e-Auto-Lademoment ein neues relevantes Zeitfenster für Medienerlebnisse, das Raum für vielversprechende Angebote und Kooperationen schafft.
Social Media hat sich, schneller als alle anderen Kommunikationsmittel in der Vergangenheit, zu einem wesentlichen Bestandteil des Lebens und des öffentlichen Diskurses entwickelt. Doch die Tech-Euphorie aus der Anfangszeit scheint fast vollends verschwunden. 2023 erleben die sozialen Medien einen Neustart.
Der Shopping-Prozess befindet sich im stetigen Wandel. Die Digitalisierung und veränderte Konsumgewohnheiten haben die Innovationen in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. 2023 kommt noch eine weitere große Veränderung ins Spiel: Aus der bewusst durchgeführten Aktivität wird ein permanenter Modus.
In der Medienwelt findet eine große, aber relativ stille Mediendisruption statt. Diese Disruption geht von den Connected TVs – kurz CTVs – aus. Die Disruption findet in dem Moment statt, in dem die Geräte tatsächlich ans Internet angeschlossen sind und der Startscreen erscheint. Während man früher bei einem linearen Sender landete, sind heute immer öfter andere Startscreens zu sehen.
Synthetische Medieninhalte waren bereits in den vergangenen Jahren ein Trendthema. Denn: Sie bieten neue Produktionsansätze, innovative Formate und verändern die Medienproduktion nachhaltig. Synthetisch hergestellte oder manipulierte Medieninhalte können jedoch auch eine negative und zum Teil illegale Seite haben, die die Medienlandschaft vor neue Herausforderungen stellt.
Live-Momente waren in vielen Mediensparten schon immer ein wesentliches Element des Erfolgs, beispielsweise für TV- und Radio-Sender. Mittlerweile steigt die Bedeutung von Live Events auch in Bereichen, für die bisher das On-Demand-Konzept charakteristisch und erfolgreich war, etwa für Podcasts und Streaming-Plattformen.
Jüngere Zielgruppen haben ein großes Interesse an aktuellen, gesellschaftlich relevanten Entwicklungen wie dem Klimawandel, rechter Gewalt, Diversity oder Gleichberechtigung. Journalistische Reportagen, wie etwa die vielbeachteten Doku-Formate von Reporter Thilo Mischke, haben sich in der Prime Time als sehr erfolgreich erwiesen.
Die Popularität von Audiobooks geht Hand in Hand mit dem Trend der stärkeren Audionutzung. Weltweit sind kontinuierlich hohe Wachstumsraten zu beobachten. Gerade in den jungen Generationen Deutschlands erfreuen sich Hörbücher und Hörspiele großer Beliebtheit. Der klassische Buchhandel kann jedoch nicht von dieser Entwicklung profitieren.
Die Möglichkeit, von der Audience gefunden zu werden, und die Abgrenzung zu anderen Podcast-Formaten spielen eine immer wichtigere Rolle. Vodcasts (Video-Podcasts) bieten hierbei eine interessante Möglichkeit, um das boomende Audio-Format mit Bewegtbild anzureichern und somit für ein neues Podcast-Erlebnis zu sorgen.
Durch neue technologische Möglichkeiten wird es immer leichter, hochwertige Fake News zu erstellen und diese über digitale Plattformen im geschützten Raum zu verbreiten. Doch bei der Bekämpfung und Identifikation von Falschinformationen gibt es einige neue Entwicklungen und Helfer aus der digitalen Welt.
In der digitalen Welt ist eine gewisse „Algorithm Fatigue“ spürbar, vor allem im Bereich der Streaming. Aktuelle Zahlen belegen, dass die Nutzer:innen mit den Empfehlungen der Dienste nur bedingt zufrieden sind. Große Anbieter sowie neue Player haben die Problematik erkannt und arbeiten an neuen Ansätzen, um Auswege aus dem sogenannten „Paradox of Choice“ zu finden.
Die Nachfrage und Nutzung von Smart Speakern und Voice-Assistenten ist stark angestiegen. Je häufiger Menschen diese Technologie nutzen, desto mehr gewöhnen sie sich an die User Experience. Neue Entwicklungen und Ansätze im Medienbereich zeigen, dass das Potenzial von Voice bei weitem nicht ausgeschöpft ist.
Die Corona-Pandemie hat das Leben der Menschen weltweit schlagartig verändert. Davon betroffen ist auch die Mediennutzung. Sowohl Intensität als auch Verhalten wandeln sich. Lockdown, Homeoffice und New Work haben dazu geführt, dass sich die etablierten Media Peaks verschieben oder stellenweise auflösen






