Verlauf von lila zu pink, auf dem Punkte zu erkennen sind, aus denen sich das Wort KI lesen lässt.

KI-native Medienhäuser

AI First statt AI Added – und wie etablierte Medienunternehmen mithalten können

Dieser Deepdive befasst sich mit KI-nativen Medienhäusern – also mit der Frage, was passiert wenn KI in Redaktionen nicht nur in bestehende Prozesse eingebaut wird, sondern redaktionelle Workflows von Grund auf um KI herum organisiert werden.

Kostenfrei downloaden

Deepdive: KI-native Medienhäuser

Wie funktionieren KI-native Medienhäuser? Welche Praxisbeispiele gibt es bereits? Und wie können etablierte Medienunternehmen von AI First profitieren? Diese und weitere Fragen beleuchtet der Deepdive des MedienNetzwerk Bayern Thinktank.

Download

Deepdive KI-native Medienhäuser

KI-native Medienhäuser

Diese Themen erwarten Dich im Deepdive

  • Wir sind die Neuen: Ein-Personen-Newsrooms und Agenten-Redaktionen
  • Der Bauplan: Wie KI-native Medienhäuser funktionieren
  • Fallstudie Velora: Durchdachte KI-Infrastruktur mit menschlicher Kontrolle
  • Ausblick: Die Sanduhr oder wie etablierte Häuser von AI First profitieren können
Kostenfrei herunterladen

Relevanz

Über AI First statt AI Added

Porträt von Jacqueline Hoffmann (Ende 30) mit langen, dunklen Locken und grünen Augen, die frontal und offen lächelnd in die Kamera blickt. Sie trägt Ohrstecker und einen dunkelgrünen Strickpullover mit Stehkragen vor einem hellgrauen Hintergrund.

Jacqueline Hoffmann

Leitung des MedienNetzwerk Bayern Thinktank

„Große Tanker der Branche beginnen bereits, ihren Kurs zu ändern. Gleichzeitig entstehen neben ihnen kleine unabhängige Boote, die gar nicht erst wenden müssen – und aus Sicht des MedienNetzwerk Bayern Thinktank besonders spannend sind, um von ihnen zu lernen. Neue KI-native Medienprojekte starten mit kleinen Teams und bauen ihre Workflows von Anfang an um KI herum.“

FAQ

Diese und weitere Fragen beantwortet der Deepdive

Was bedeutet AI First statt AI Added?

AI First bedeutet, dass künstliche Intelligenz nicht nachträglich in bestehende Prozesse integriert wird, sondern redaktionelle Workflows von Grund auf um KI herum organisiert werden.

Kleine Teams und Ein-Personen-Newsrooms (z. B. RuntimeWire, RunAgentRun, Velora Cycling) demonstrieren, wie stark automatisierte Workflows die Produktion standardisierter Inhalte ermöglichen.

Wie funktionieren KI-native Medienhäuser?

KI-native Medienhäuser organisieren ihre redaktionellen Prozesse von Grund auf um Künstliche Intelligenz herum. Die Funktionsweise basiert im Wesentlichen auf folgenden Elementen:

  • Automatisierter Standard-Workflow, bei dem spezialisierte KI-Agenten strukturierte Teilschritte entlang der Wertschöpfungskettte übernehmen
  • Technische Orchestrierung, durch die aus Modellen, Datenbanken und Tools eine zusammenhängende Produktionskette entsteht
  • Menschliche Kontrolle (Human-in-the-Loop), insbesondere bei der Auswahl relevanter Themen, der finalen Freigabe und der Interaktion mit dem Publikum
Wie können etablierte Medienhäuser von „AI First“-Konzepten profitieren, ohne ihre kompletten Workflows umwerfen zu müssen?

Etablierte Medienhäuser können von „AI First“-Konzepten profitieren, indem sie gezielt das „Sanduhr-Modell“ und die „Speedboat-Strategie“ anwenden.

Das Sanduhr-Modell (Routine in der Mitte automatisieren): KI übernimmt repetitive Standardaufgaben in der Produktion und Aufbereitung (z. B. Transkription, CMS-Einpflege, Formatwandlung). Dadurch entsteht oben mehr Freiraum für exklusive Recherche sowie originären Journalismus und unten mehr Zeit für die direkte Pflege der Publikumsbeziehung.

Die Speedboat-Strategie (Inkrementelles Testen): Statt das gesamte Unternehmen auf einmal umzubauen, testen kleine, flexible Teams („Speedboats“) neue KI-Workflows und Produkte unabhängig von bestehenden Strukturen. Erprobte Ansätze werden anschließend Schritt für Schritt in das Kerngeschäft übernommen.

Das könnte Dich auch interessieren

Weitere Deepdives entdecken

Deepdive: Liquid Content – Die neue Architektur für Medieninhalte im KI-Zeitalter
Was ist Liquid Content? Und warum ist die neue Content-Architektur für Medien wichtig? Antworten gibt es im kostenfreien Deepdive!
Vibe Coding in der Medienbranche – was geht und was (noch) nicht?
Was ist Vibe Coding? Und warum wird Vibe Coding für die Medienbranche wichtig? Antworten gibt es im kostenfreien Deepdive!
Deepdive: Future of Search – Vol. 2: Das Ende des Search Traffics durch KI-Suche und neue Strategien für die Medienbranche
Welche Folgen haben KI-Suchmaschinen für Reichweiten, Geschäftsmodelle und die Sichtbarkeit von Publishern? Und wie können Medienhäuser reagieren? Jetzt Deepdive herunterladen!
Deepdive KI-Agenten in der Medienbranche
Was sind KI-Agenten? Wie funktionieren sie? Und was bedeutet die nächste Stufe der KI-Revolution für Medienhäuser? Kostenfrei Deepdive downloaden!
Fediverse – Was das neue Social Web für die Medienbranche bedeutet
Dieser Deepdive untersucht das Potenzial des Fediverse, ein dezentralisiertes und offenes Netzwerk sozialer Medien, als Alternative zu etablierten Plattformen wie Instagram, TikTok und X.
Deepdive: Original, Fälschung oder von der KI erstellt? Authentifizierung digitaler Inhalte mit Web3-technologien
Dieser Deepdive zeigt auf, wie Web3-Technologien zur Authentifizierung digitaler Inhalte das Vertrauen in Content stärken können – insbesondere angesichts der Gefahr von Desinformation durch KI.
Content-Authentifizierung in Zeiten von KI
Dieser Deepdive zeigt auf, wie Content-Authentifizierung in Zeiten von KI funktioniert und was Medienhäuser davon haben.
Deepdive: Future of Search: Wie KI die Internetsuche verändert und was das für Medienhäuser bedeutet
Welche KI-Suchmaschinen gibt es bereits, wie funktionieren sie und welche Vorteile haben sie für User:innen – unter anderem das beleuchtet der Deepdive des MedienNetzwerk Bayern Thinktank.