Vibe Coding in der Medienbranche
Was ist Vibe Coding? Und warum wird Vibe Coding für die Medienbranche wichtig? Antworten gibt es im kostenfreien Deepdive!
Dieser Deepdive befasst sich mit dem Konzept des „Liquid Content“ – also mit der Frage, wie Medienhäuser ihre Inhalte so aufbereiten können, dass sie maschinenlesbar, modular und über verschiedene Kanäle, Formate und Interfaces hinweg neu zusammengesetzt werden können.
Kostenfrei downloadenWas ist Liquid Content? Und was bringt die neue Content-Architektur der Medienbranche? Diese und weitere Fragen beleuchtet der Deepdive des MedienNetzwerk Bayern Thinktank.
Liquid Content

Jacqueline Hoffmann
MedienNetzwerk Bayern Thinktank
„Durch den laufenden Austausch mit KI-Chatbots und -Suchmaschinen gewöhnen sich Nutzer:innen daran, Inhalte jederzeit genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten zu bekommen. Mal länger, mal kürzer, mal mit wissenschaftlichem Tiefgang, mal in einfacher Sprache. Es reicht daher nicht mehr, gute Geschichten zu erzählen. Die medialen Inhalte müssen zu maschinenlesbaren, rekombinierbaren und kontextunabhängigen Wissenseinheiten werden, sprich: zu Liquid Content.“
Liquid Content stellt Wissen statt Formate ins Zentrum: Inhalte werden modular gedacht und flexibel in verschiedene Kanäle ausgespielt. KI macht sie anpassbar, personalisierbar und plattformübergreifend nutzbar – eine neue, datengetriebene Content-Architektur.
Durch Liquid Content werden Inhalte einmal strukturiert erfasst und automatisiert für verschiedene Kanäle, Zielgruppen und Regionen ausgespielt. Gleichzeitig hebt es Archivschätze, reduziert Verschwendung und eröffnet neue Wege, journalistisches Wissen zu monetarisieren.
Liquid Content birgt Risiken: KI kann Inhalte verfälschen, Fehler vervielfältigen und journalistische Verbindlichkeit untergraben. Ohne klare Qualitätskontrollen, Fact-Checking und rechtliche Klarheit drohen Vertrauensverlust, Content-Diebstahl und Datenschutzprobleme.