Vibe Coding in der Medienbranche

Dieser Deepdive beschäftigt sich mit Vibe Coding und was es für Medienschaffende bedeutet. Was sind Potenziale? Wo gibt es Grenzen?

Kostenfrei downloaden

Deepdive: Vibe Coding in der Medienbranche

Was ist Vibe Coding? Und warum wird Vibe Coding für die Medienbranche wichtig? Diese und weitere Fragen beleuchtet der Deepdive des MedienNetzwerk Bayern Thinktank.

Download

Vibe Coding in der Medienbranche – was geht und was (noch) nicht?

Vibe Coding

Diese Themen erwarten dich im Deepdive

  • Zwischen Hype und Handwerk: Warum Vibe Coding für Medien wichtig wird
  • „Vibe Coding“: Was ist das und wo kommt der Begriff eigentlich her?
  • Was passiert beim Vibe Coding?: Ein schneller Blick hinter die Kulissen
  • Checkliste: Vibe Coding in der Medienbranche – was ist heute schon möglich und was nicht?
  • Wichtige Vibe-Coding-Tools und -Plattformen
  • Tutorial: In vier Schritten zum ersten Artfakt
  • Ausblick: Die Zukunft des Vibe Coding
Kostenfrei herunterladen

Warum Vibe Coding für Medien wichtig wird

Jacqueline vom MedienNetzwerk Bayern

Jacqueline Hoffmann

MedienNetzwerk Bayern Thinktank

„Vibe Coding trifft gerade in der Medienwelt einen Nerv. Denn Entwickler:innen sind hier traditionell ein knappes Gut: Ausgestattet mit üppigen Gehaltsvorstellungen und einem breiten Angebot an attraktiven Jobs in anderen Branchen treffen sie oft auf Unternehmen mit klammen Geldbeuteln, einer ungewissen Zukunft, aber großen Herausforderungen. Es gilt, eine komplexe digitale Infrastruktur aufzubauen und instandzuhalten, Content-Management-Systeme dem sich stetig wandelnden Nutzungsverhalten anzupassen, Erlös- und Werbemodelle unter zunehmend schwierigen Marktbedingungen zu sichern.“

Diese und weitere Fragen beantwortet der Deepdive

Was ist Vibe Coding und woher kommt der Begriff?

Vibe Coding beschreibt das Programmieren mittels KI-Chatbot, allein mit natürlicher Sprache, wobei der gewünschte Stil, das Verhalten oder der „Vibe“ einer Anwendung beschrieben wird. Der Begriff wurde im Februar 2025 vom früheren OpenAI-Entwickler Andrej Karpathy geprägt.

Wie verändert KI die Rolle der Entwickler:innen?

Der Fokus verschiebt sich stark hin zu Architektur- und Design-Patterns. Programmieren muss man zwar weiterhin können, aber die Fähigkeit, die KI zu führen und ihre Ergebnisse kritisch zu bewerten, wird entscheidend. Erfahrene Programmierer:innen werden nicht überflüssig, sondern mit der KI als Co-Entwickler noch wichtiger.

Wie sollten Medienhäuser KI in ihren Entwicklungsabteilungen einsetzen?

Gezieltes Experimentieren ist entscheidend, um zu sehen, wo KI Effizienz oder Inspiration bringt und wo klare menschliche Kontrolle notwendig ist, wie etwa ein Vier-Augen-Prinzip. Es droht eine neue Form von „Brain Drain“, wenn zu viele Aufgaben an die KI ausgelagert werden und menschliches Erfahrungswissen verloren geht. Daher ist die Balance zwischen Lernen und Automatisierung wichtig.

Weitere Deepdives entdecken

Future of Search – Vol. 2

Welche Folgen haben KI-Suchmaschinen für Reichweiten, Geschäftsmodelle und die Sichtbarkeit von Publishern? Und wie können Medienhäuser reagieren? Jetzt Deepdive herunterladen!

Mehr

Fediverse

Dieser Deepdive untersucht das Potenzial des Fediverse, ein dezentralisiertes und offenes Netzwerk sozialer Medien, als Alternative zu etablierten Plattformen wie Instagram, TikTok und X.

Mehr

Future of Search

Welche KI-Suchmaschinen gibt es bereits, wie funktionieren sie und welche Vorteile haben sie für User:innen – unter anderem das beleuchtet der Deepdive des MedienNetzwerk Bayern Thinktank.

Mehr