Header Medienstandort Bayern Film

Der Filmmarkt im Überblick

Medienstandort Bayern

Hier findest Du alle Informationen zur Entwicklung der bayerischen Filmbranche.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Über den bayerischen Filmmarkt

Der Filmstandort Bayern setzte im Jahr 2024 2,25 Milliarden Euro um (Zahlen zum Jahr 2024, Stand April 2026). Damit beweist der Markt eine hohe Resilienz und festigt seinen kontinuierlichen Aufwärtstrend gegenüber den wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Deutliches Wachstum bestätigt die ungebrochene Attraktivität des Standorts: Allein seit 2020 haben sich 664 neue Unternehmen für Bayern entschieden. München bleibt dabei die erste Anlaufstelle für nationale und internationale Unternehmen der Branche. Europaweit agierende Filmproduktionsfirmen wie Constantin Film sowie renommierte Studios wie Bavaria Film oder die Eisbach Studios haben hier ihren Sitz.

Auch auf internationaler Ebene überzeugt der Standort: Mit den Animations- und VFX-Spezialisten TRIXTER, Scanline VFX und RISE haben sich globale Player in Bayern angesiedelt. Zudem befindet sich das Headquarter der ARRI Group – einer der weltweit bedeutendsten Kamerahersteller und Betreiber der größten deutschen Postproduktion – in München. Mit dem Virtual-Production-Studio Hyperbowl ist zudem seit 2020 ein Pionier für zukunftsweisende Produktionstechnologien in der Region ansässig.

Die bayerische Filmbranche konnte 2024 2,25 Milliarden Euro erwirtschaften.
In Bayern waren 2024 3.449 Unternehmen der Filmbranche angesiedelt.

Die Kennzahl „Beschäftigte“ bildet die Summe aus den Gruppen der sozialversicherungspflichtig (= SV-pflichtig) Beschäftigten und den geringfügig Beschäftigten (Minijobs). Die Gruppe der SV-pflichtig Beschäftigten umfasst alle Arbeitnehmer:innen, die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung leisten. Dazu gehören neben klassischen Voll- und Teilzeitkräften auch Altersteilzeitbeschäftigte, Auszubildende, Praktikant:innen, Werkstudent:innen und Personen in Midijobs.

In Bayern waren 2025 10.701 Beschäftigte in Bayerns Filmbranche angestellt.
In Bayerns Filmbranche gab es 2025 8.622 SV-pflichtig Beschäftigte.

Zahlen zu bayerischen Regierungsbezirken, Landkreisen und Städten

Wichtiger Hinweis zur Datenstruktur: Die Daten auf Ebene des Bundeslandes und der Regierungsbezirke basieren auf unterschiedlichen Aktualisierungsständen. Zudem führt die Summe der Werte aller Regierungsbezirke Bayerns nicht zum exakten Gesamtwert des Bundeslandes. Grund hierfür sind datenschutzrechtliche Anonymisierungen auf Bezirksebene, die einen Rückschluss auf einzelne Unternehmen verhindern.

Den höchsten Umsatz in der bayerischen Filmbranche erzielte 2023 der Regierungsbezirk Oberbayern mit 1.970.945.000€, was einem Marktanteil von 95,38% entspricht.
Die meisten Unternehmen der bayerischen Filmbranche (2.090) waren 2023 im Regierungsbezirk Oberbayern angesiedelt. Gefolgt von 157 Unternehmen in Mittelfranken und 132 Unternehmen in Schwaben.
Die meisten Beschäftigten der bayerischen Filmbrache (7.628) arbeiteten 2025 in Oberbayern. In Schwaben waren es 587 und damit in etwa so viele wie auch in Mittelfranken (567).
1.321 und damit die meisten Unternehmen der bayerischen Filmbranche hatten 2023 ihren Sith in der Region München, kreisfreie Stadt. Auf Platz zwei waren es im Landkreis München 258 Unternehmen.
Auf Platz eins der meisten Beschäftigten in der bayerischen Filmbranche ist die kreisfreie Stadt München mit 4.583 Beschäftigten. Auf Platz 2 ist der Landkreis München mit 2.328 Beschäftigten.
Den höchsten Umsatz der bayerischen Filmbranche erzielte 2023 die kreisfreie Stadt München mit 1.345.264.000€. Gefolgt vom Landkreis München mit 512.597.000€ auf Platz 2.

Die hier dargestellten Daten des Medienstandorts werden von Goldmedia erhoben. Die Zahlen bilden den aktuellsten Datenstand ab (Unternehmen und Umsätze für Bayern bis 2024, Unternehmen und Umsätze für Regierungsbezirke, Landkreise und Städte bis 2023, Beschäftigte bis 2025). Weitere Informationen zur Methodik findest Du hier.

FAQ

Alle wichtigen Fragen rund um den Filmmarkt Bayern

Wie hoch ist der Jahresumsatz der bayerischen Filmbranche?

Der Jahresumsatz der bayerischen Filmbranche betrug im Jahr 2024 2,25 Milliarden Euro (Stand 2026).

Wie viele Unternehmen aus der Filmbranche gibt es in Bayern?

In Bayern waren im Jahr 2024 insgesamt 3.449 Unternehmen in der Filmbranche ansässig (Stand April 2026). Die bayerische Filmbranche verzeichnete in den vergangenen Jahren ein kontinuierliches Unternehmenswachstum.

Ist Bayern noch ein attraktiver Standort für Unternehmen der Filmbranche?

Ja! Seit 2020 haben sich 664 neue Unternehmen für Bayern entschieden. München bleibt dabei die erste Anlaufstelle sowohl für nationale als auch internationale Unternehmen der Branche.

Medienstandort Bayern

Ansprechpartner:innen

Magnus vom MedienNetzwerk Bayern

Magnus Gebauer

Media-Tech | Cross-Industry

Teamlead

Sarah Balzarek, © Laura Schwarz

Sarah Balzarek

Junior Marketing & Communications Manager

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zur Filmbranche

Herausragende Filme brauchen mehr als nur eine gute Idee. Die prämierte RTLzwei-Produktion „Hass – Hetze – Hoffnung“ zeigt: Qualitätsformate wachsen durch frühe Förderung und den richtigen Raum für Austausch. Wie aus dem Doku Lab heraus preisgekrönte Formate entstehen und welche Rolle gezielte Vernetzung dabei spielt.
Header KI Camp Vol. 3: Jacqueline Hoffmann auf der Bühne
Die Zeit des bloßen Ausprobierens ist vorbei. Beim KI-Camp Vol. 3 zeigt sich: Redaktionen und TV-Studios suchen nach echten, arbeitserleichternden Werkzeugen. Wie bauen RAG-Systeme und „Liquid Content“ klassische Workflows um? Fünf praxisnahe Key Learnings über den Wandel der Medienbranche, das Ende der Spielereien und warum der Mensch unersetzlich bleibt.
Eine Person bedient ein Tablet mit einer Übersicht verschiedener Filme und Serien bei einem Streaming-Anbieter. Im Vordergrund steht der Text „NETZWERKWISSEN Streaming“ auf blauem und weißem Grund.
Bewegtbild wandelt sich vom abendlichen Binge-Watching zum schnellen Entertainment auf dem Smartphone. Getrieben von Abo-Müdigkeit und Social-Media-Algorithmen erobern nun hochkante Vertical Dramas die Displays. Was bedeutet dieser Paradigmenwechsel für die Content-Strategie?