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Medientrend: Community Centricity

Community Centricity

Communities im Wandel dank einer Gaming-Plattform


14.03.2022

Neue Medien-Communities stellen Interessen und Experience der Nutzer:innen in den Mittelpunkt – und das funktioniert. Insbesondere die Gamer:innen-Plattform Discord schafft derzeit neue Möglichkeiten des Special Interest Community Building. Von den mittlerweile rund 150 Millionen monatlichen Nutzer:innen beschäftigt sich etwa ein Drittel mit Themen abseits des Gamings – etwa mit Memes, Mode, Kryptowährungen, Karaoke oder dem gemeinsamen Lernen.

Community Centricity
Kontinuierlich steigende Discord-Nutzerzahlen: Von 2019 auf 2020 verdoppelte sich die Anzahl beinahe. | Quelle: businessofapps.com (2021): Discord Revenue and Usage Statistics

Vielfältige Potenziale für Medienschaffende


Gerade für Journalist:innen, Medienmarken und Corporate-Unternehmen ergeben sich daraus vielversprechende Möglichkeiten. Durch den Discord Server Sidechannel können sich beispielsweise Paid Subscribers des Substack Newsletters „Platformer” von Casey Newton austauschen – einem Guide, der täglich über neue Ereignisse aus dem Silicon Valley und der Tech-Welt informiert. Sie diskutieren die News des Tages und verfolgen Live-Interviews mit führenden CEOs und Journalist:innen. Auch der deutsche Doppelgänger-Podcast nutzt seit August 2021 einen eigenen Discord Server, um mit Hörer:innen in Kontakt zu bleiben, Feedback zu sammeln und Themenvorschläge zu erhalten.

Andere Plattformen orientieren sich in eine vergleichbare Richtung: So testet Twitter derzeit ein Communities-Feature, mit dem User:innen zu bestimmten Themen Gruppen bilden können – auch über die eigene Followerschaft hinaus.

 

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