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Richtig vernetzt? Die wichtigsten Tipps für analoges und digitales Netzwerken

Netzwerken – was ist das eigentlich? Und wie funktioniert es am besten? Jim Sengl und Magnus Gebauer vom MedienNetzwerk Bayern haben bei der 27. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg ihre Tipps und Tricks verraten. In unserem Blog haben wir die wichtigsten davon zusammengefasst.

Vier Tipps zum analogen Netzwerken:

  1. Sei zugewandt! Zeige ehrliches Interesse an deinem Gegenüber und finde heraus, welche Dinge euch miteinander verbinden. Stelle zum Beispiel Fragen wie: „Was war für Sie die wichtigste Erkenntnis heute / aus den letzten Veranstaltungen, bei denen Sie waren?“, „Warum sind Sie heute hier her gekommen?“ 
  2. Gib zuerst! Erwarte nicht gleich einen Vorteil, sondern bringe selbst eine Idee mit oder stelle eine Verbindung zu einer anderen Person aus deinem Netzwerk her. Wenn du jemandem helfen konntest, wird dir in Zukunft auch eher geholfen werden. 
  3. Werde persönlich! Denn: Die Trennung von beruflich und privat ist längst überholt. Vielmehr solltest du versuchen, ehrlich zu sein und auch mal Schwächen zuzugeben, damit der Kontakt mit dem Gegenüber auf eine neue Ebene gehoben werden und Vertrauen geschaffen werden kann.
  4. Alles ist Netzwerk! Sowohl die Menschen aus deinem privaten als auch aus deinem beruflichen Umfeld zählen zu deinem Netzwerk. Versuche, die beiden Bereiche weniger voneinander zu trennen und vielmehr als ineinandergreifendes Netzwerk zu betrachten. 

Was im Analogen gilt, lässt sich zwar nicht eins zu eins im Digitalen anwenden, aber gut übersetzen:

Vier Tipps zum digitalen Netzwerken:

  1. Sei zugewandt! Gehe auch im Digitalen auf dein Gegenüber ein. Recherchiere zu der Person, mit der du dich auf LinkedIn vernetzen möchtest. Gehe konkret auf Inhalte ein, die bei ihr von Interesse sind, anstatt eine einfache Vernetzungsanfrage zu schicken.
  2. Gib zuerst! Gerade auf Plattformen wie LinkedIn neigt man gerne dazu, das zu teilen, was man selbst gerade geschafft hat. Besser: Teile Inhalte von anderen für andere, kommentiere Beiträge und gib (positives) Feedback.
  3. Werde persönlich! Nutze bei LinkedIn zum Beispiel das „Gratulieren“-Feature für eine persönliche Message und als Mittel, um Kontakt zu halten. Denn: Nett sein zahlt sich auch im Digitalen ungemein aus. 
  4. Alles ist Netzwerk! Auch hier gilt: Trenne nicht zu scharf zwischen privaten und beruflichen Kontakten. Kontakte aus dem privaten Umfeld können auch wertvolle berufliche Kontakte sein.

Fünf Faustregeln:

  1. Netzwerken funktioniert NUR in zwei Richtungen!
  2. Gesprächstennis – keine Monologe!
  3. Kein Lästern – Negativität ist oberflächlich und kurzlebig
  4. Kurz halten – niemand mag Laberbacken!
  5. Reine Netzwerkveranstaltungen sind KEINE Netzwerkveranstaltungen. Fachveranstaltungen ziehen hingegen Menschen mit bestimmten Fähigkeiten und Skills an, die gerne etwas weitergeben. Die Netzwerkmöglichkeiten bei einer solchen Veranstaltung sind daher extrem wichtig.

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