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Kreativwerkstatt für Doku-Filmer:innen: Das Doku Lab von RTLZWEI

Der Bedarf an hochwertigen Reportagen und Dokumentationen ist groß wie nie. Trotzdem werden viele relevante Geschichten nicht erzählt. Denn allein die Recherche der Stoffe und die Arbeiten bis zum Drehstart kosten viel Zeit und Geld. Eine oft unüberwindbare Hürde für Doku-Filmer:innen. Das möchte RTLZWEI nun ändern und gründet das Doku Lab. Das MedienNetzwerk Bayern unterstützt das Innovationsprojekt.

Das Doku Lab fördert journalistische Produktionen zu relevanten und außergewöhnlichen Themen, die mutig und innovativ umgesetzt werden. Darüber hinaus schafft es einen Networking-Space für junge Autor:innen, die kreative Impulse im Doku-TV setzen wollen.

„Ideen gibt es viele, aber es braucht Zeit und Geld, um diese auszuarbeiten. Genau diese Phase wird nur selten ausreichend finanziert. Mit der Recherche-Förderung des Doku Lab werden Doku-Filmerinnen und -Filmer gezielt unterstützt. So finden wichtige Themen ihren Weg in die Öffentlichkeit, die es ansonsten nicht schaffen würden“, erklärt Konstanze Beyer, Chefredakteurin bei RTLZWEI.

Eine spannende Initiative am Puls der Zeit, so Stefan Sutor, Geschäftsführer der Medien.Bayern GmbH und Leiter des MedienNetzwerk Bayern: „Der Aufschwung, den Doku-Formate in den letzten Jahren erfahren haben, zeigt die große Innovationskraft des Mediums, wenn es darum geht, gesellschaftlich relevante, hintergründige und auch brisante Themen an die Öffentlichkeit zu bringen. Dass RTLZWEI mit dem Doku Lab nun Dokumentar-Filmer:innen dabei hilft, ihre kreativen Projekte umzusetzen und die Fernsehlandschaft mit innovativen Formaten zu bereichern, ist eine spannende Initiative am Medienstandort Bayern.“

Jetzt mitmachen:

Das Doku Lab richtet sich an Autor:innen, Produktionsfirmen und junge Talente im Bereich TV-Dokumentationen und -Reportagen. Interessierte erhalten alle Informationen zur Ausschreibung auf der Unternehmenswebsite von RTLZWEI. Einsendeschluss für die Unterlagen ist der 18. April 2021.

So läuft das Doku Lab


Zunächst werden insgesamt 100.000 Euro Recherche- und Entwicklungsbudget für maximal zehn Projekte zur Verfügung gestellt. Eine Fachjury – neben Konstanze Beyer bestehend aus Hans-Peter Junker, Content-Ambassador der Bertelsmann Content Alliance für Gruner + Jahr, Henriette Löwisch, Schulleiterin und Geschäftsführerin der Deutschen Journalistenschule, Thilo Mischke, Journalist und Reporter sowie Collien Ulmen-Fernandes, Moderatorin und Autorin – entscheidet, welche der eingereichten Ideen unterstützt werden. Für die ausgewählten Projekte erhält RTLZWEI die Verwertungsrechte.

v.li.: Konstanze Bayer (© RTLZWEI/Magdalena Possert), Thilo Mischke (© Florian Baumgarten), Collien Ulmen-Fernandez (© Anatol Kotte), Hans-Peter Junker (© Kristoffer Finn), Henriette Löwitsch (© Shane McMillan)

Die Umsetzung wird begleitet von einer Masterclass mit Branchenfachleuten und der Redaktion von RTLZWEI. Sie soll die Teilnehmenden bei der Entwicklung ihrer Stoffe inspirieren und einen Rahmen für den gegenseitigen Austausch schaffen.

Ob einer oder mehrere der Stoffe realisiert werden, entscheidet RTLZWEI. Wird kein Produktionsauftrag erteilt, erhalten die Teilnehmenden die Rechte an diesen Projekten vollständig zurück.

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